Pimics KI Agent: Der nächste Schritt in der Automatisierung des Produktdatenmanagements

KI‑Agenten erleben derzeit einen enormen Aufschwung – und auch Business Central ist  mittendrin. In diesem Artikel erklären wir, warum Pimics gemeinsam mit der Mendel‑Universität eigene KI‑Agenten entwickelt und welche Aufgaben die Pimics KI Agenten im Produktinformationsmanagement automatisieren werden. 
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Pimics KI Agent: Der nächste Schritt in der Automatisierung des Produktdatenmanagements
veröffentlicht 09.04.2026
Produktdaten sind der Treibstoff des modernen E‑Commerce – doch in vielen Unternehmen werden sie noch immer auf traditionelle Weise verarbeitet. Bei Pimics möchten wir das ändern – mit unserer PIM‑Lösung, die vollständig auf Microsoft Dynamics 365 Business Central basiert.
In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf unsere spannende Zusammenarbeit mit der Mendel‑Universität in Brünn. Mit Unterstützung der Europäischen Union entwickeln wir gemeinsam zwei KI‑Agenten, die direkt in Microsoft Dynamics 365 Business Central arbeiten: den Pimics KI Agent, der Produktdaten verarbeitet und das Produktinformationsmanagement automatisiert, sowie den DLD KI Agent, der Lagerlogistik und Distribution optimiert.

Die Technologie der KI‑Agenten entwickelt sich rasant und verändert weltweit ganze Branchen.
Was diesen Wandel antreibt – und warum wir auf eine eigene KI‑Agenten‑Lösung setzen, erfahren Sie in diesem Artikel.

KI‑Agenten sind auf dem Vormarsch – und warum?

Ein Blick zurück auf den März 2025 zeigt, wie stark sich das Thema verändert hat. In diesem Monat stellte Microsoft die ersten Business‑Central‑Agenten vor: den Sales Order Agent und den Payables Agent. Damit verlagerte sich die Diskussion von „KI unterstützt mich“ hin zu „KI arbeitet mit mir“ oder „für mich“.
Wir bewegen uns weg von klassischen Chatbot-Assistenten, bei denen jedes Ergebnis vom perfekten Prompt abhängt. Stattdessen entsteht eine skalierbare digitale Arbeitskraft, die deutlich autonomer agieren kann: Daten interpretieren, Kontext bewerten und selbstständig handeln.

Lassen wir die Zahlen für sich sprechen!
 

IDC – ein weltweit führendes Unternehmen, das seit über 50 Jahren Technologietrends analysiert – prognostiziert ein enormes Wachstum im Bereich der KI‑Agenten. Die Zahl aktiver Agenten wird laut IDC von rund 28,6 Millionen im Jahr 2025 auf:
  • 1,3 Milliarden aktive KI‑Agenten im Jahr 2028 steigen
  • 2,216 Milliarden aktive KI‑Agenten im Jahr 2030 steigen
Auch Fortune Business Insights zeigt, wie rasant sich die KI‑Agenten‑Ökonomie entwickelt.
In der Studie: AI Agents Market Size, Share & Industry Analysis (veröffentlicht im März 2026) hebt das Unternehmen die enorme Marktdynamik hervor und nennt folgende zentrale Wachstumszahlen:
  • Globale Marktgröße 2025: 8,03 Mrd. USD
  • Globale Marktgröße 2026: 11,78 Mrd. USD
  • Globale Marktgröße 2034: 251,38 Mrd. USD
  • Jährliche Wachstumsrate (CAGR 2025–2034): 46,61 %
Grand View Research liefert ein weiteres starkes Signal: Der globale Markt für KI‑Agenten wird bis 2030 voraussichtlich 50,31 Milliarden USD erreichen – bei einer beeindruckenden jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 45,8 % im Zeitraum 2025 bis 2030.

Das Wachstum und die zunehmende Verbreitung von KI‑Agenten sind unübersehbar. Ihr Einfluss ist bereits heute in zahlreichen Branchen spürbar. Um in diesem sich schnell entwickelnden Umfeld erfolgreich zu bleiben, müssen Unternehmen und Führungskräfte KI aktiv in ihre Prozesse integrieren.

Hybridteams kommen!

Wie KI‑Agenten Workflows und Verantwortlichkeiten verändern?
KI‑Agenten verändern bereits heute unseren Arbeitsalltag – von der Texterstellung und Analyse bis hin zu operativen Aufgaben. Und je mehr Unternehmen sie einsetzen, desto schneller wandeln sich auch die Arbeitsstrukturen. In naher Zukunft werden die meisten Unternehmen mit hybriden Teams arbeiten, in denen Menschen und KI‑Agenten Seite an Seite agieren – jeder dort, wo er seine Stärken hat.
Um die Auswirkungen von KI auf Workflows und Verantwortlichkeiten im Umgang mit Produktdaten greifbar zu machen, stellen wir drei anschauliche Beispiele vor: eines aus der Vergangenheit, eines aus der Gegenwart und eines aus der nahen Zukunft.

Vergangenheit: Produktdatenverwaltung ohne PIM

Stellen Sie sich einen Händler vor, der mehr als 2.000 neue SKUs von verschiedenen Lieferanten einpflegen muss. Die Produktdaten landen überall: in Excel‑Dateien, PDFs, E‑Mails oder auf geteilten Laufwerken. Jemand importiert, was möglich ist, ins ERP, ergänzt fehlende Informationen in Tabellen, benennt Bilder manuell um und kopiert Produktbeschreibungen per Copy‑Paste.
Ohne ein PIM‑System und ohne klar definierte Datenstrategie verlangsamt jede Korrektur den gesamten Prozess, erhöht die Fehleranfälligkeit und erzeugt immer neue Versionen, die nachverfolgt werden müssen.  Am Ende wird es zur Herausforderung, nur relevante und qualitativ hochwertige Produktdaten zu veröffentlichenoft mit dem Ergebnis inkonsistenter Produktlisten, sinkendem Kundenvertrauen und verlorenen Umsätzen.

Gegenwart: Produktdatenmanagement mit Pimics

Mit Pimics werden die alle Produktinformationen an einem zentralen Ort verwaltet – vom Import und der Anreicherung über die Validierung bis hin zur Veröffentlichung. Durch die Zentralisierung aller Produktdaten bleiben Unternehmen in schnelllebigen Märkten wettbewerbsfähig, reduzieren das Risiko operativer Fehler durch manuelle Prozesse und verkürzen die Time‑to‑Market bei der Einführung oder Aktualisierung von Produkten.
  • Importieren: Lieferantendaten werden in eine einheitliche Struktur überführt (Attribute, Varianten, Kategorien, Werten), sodass Formatkonflikte entfallen. Mit unserem intelligenten, KI‑basierten PDF‑Import können Kunden Lieferantendokumente einfach in Pimics hochladen – die KI extrahiert automatisch die relevanten Daten.
  • Anreichern: Alle Produktinformationen – technische Spezifikationen, kaufmännische Daten, Übersetzungen und Medien – werden in einer zentralen „Single Source of Truth“ gepflegt. Dank Funktionen wie KI‑generierten Marketingtexten und Produktbeschreibungen, KI‑Vorschlägen für strukturierte Attribute und integrierter KI‑Übersetzung können Produktdaten deutlich schneller aufbereitet werden.
  • Validieren: Vollständigkeitsregeln und Qualitätsprüfungen stellen sicher, dass Teams sofort erkennen, was noch fehlt, bevor Daten veröffentlicht werden.
  • Veröffentlichen: Konsistente, kanaloptimierte Produktdaten lassen sich ohne erneutes Abtippen an E‑Commerce‑Shops, Marktplätze und Partner ausspielen.
Wenn Sie mehr über die KI‑Funktionen erfahren möchten, die Sie bereits heute in Pimics nutzen können, werfen Sie einen Blick auf unseren vorherigen Artikel. Dort können Sie jede Funktion im Detail entdecken: Pimics im Jahr 2025: Ein Jahr voller neuer Features und KI‑Innovation!

Gleich um die Ecke: Unsere eigenen KI‑Agenten!

Hier beginnt der zukunftsorientierte Teil. In Zusammenarbeit mit der Mendel‑Universität in Brünn entwickeln wir zwei eigene KI‑Agenten: den Pimics KI Agent und den DLD KI Agent.
Der Pimics KI Agent konzentriert sich darauf, das Produktinformationsmanagement grundlegend zu transformieren. Der DLD KI Agent hingegen wurde für die umfassende Optimierung der Lagerlogistik und Distribution entwickelt.

Diese beiden Lösungen können entweder gemeinsam für einen integrierten Ansatz oder unabhängig voneinander implementiert werden – je nach den Anforderungen Ihres Unternehmens. Dadurch sind sie äußerst flexibel für Organisationen, die mit Tausenden von Produktdatensätzen im E‑Commerce arbeiten und gleichzeitig ihre Distribution und Logistik optimieren möchten.
In diesem Artikel richten wir den Fokus auf die Pimics KI Agenten‑Lösung und werfen einen detaillierten Blick auf ihre Fähigkeiten.

Pimics AI Agent: Alle Details, die Sie wissen müssen

Der Pimics KI Agent wird ein Werkzeug zur Automatisierung der intelligenten Transformation von Produktdaten sein – für Produktpräsentationen auf Websiten, in Katalogen oder in Verkaufsunterlagen. Diese Technologie ermöglicht die Analyse von Texteingaben, die Generierung von Marketingbeschreibungen, die Interpretation von E‑Mails sowie eine kontextbasierte Bildverarbeitung.

Die Hürden der digitalen Transformation werden durch den Pimics KI‑Agenten gezielt abgebaut

Mit dem Pimics KI Agent müssen Teams sich nicht länger mit unstrukturierten oder chaotischen Lieferantendaten herumschlagen. Stattdessen entsteht ein echtes hybrides Team: Ein autonomer Agent übernimmt die repetitiven und fehleranfälligen Aufgaben, während sich Menschen auf Entscheidungen, Ausnahmen und auf demWachstum konzentrieren.

Unser Ziel bei der Entwicklung des Pimics KI Agent: zentrale Hürden der digitalen Transformation beseitigen.
Mit dem Pimics KI Agent möchten wir die größten Barrieren der digitalen Transformation adressieren, darunter:
  • die starke Abhängigkeit von manueller Datenverarbeitung,
  • die Herausforderungen beim Umgang mit unstrukturierten Informationen,
  • und der Mangel an benutzerfreundlichen Tools für nicht‑technische Anwender.
Durch den Einsatz modernster Technologien in den Bereichen Natural Language Processing (NLP), generative Modelle und Classifikation wird der Pimics KI Agent in der Lage sein, einfache Anweisungen in natürlicher Sprache zu verstehen und sich nahtlos innerhalb der Pimics‑Umgebung zu bewegen – selbst bei der Verarbeitung komplexer Produktdaten.

Die wichtigsten Vorteile des Pimics KI Agenten

  • Umwandlung natürlicher Sprache in strukturierte Daten auf Basis einfacher Sprachbefehle
Der Pimics KI Agent unterstützt unsere Kunden dabei, Textinformationen aus Websiten oder Broschüren automatisch zu verarbeiten. Mithilfe von Natural Language Processing (NLP) analysiert er vorhandene Texte, extrahiert spezifische Produktattribute und speichert diese für die weitere Nutzung in der Pimics‑Datenbank.
 
  • Generierung und Anpassung von Texten aus strukturierten Daten – ebenfalls über natürliche Sprache
Dank der Chat‑Oberfläche können Nutzer Marketingtexte für Produkte in großen Mengen erstellen. Sie wählen einfach die gewünschten Produkte aus und geben ihre Anweisungen – der Pimics KI Agent übernimmt den Rest.
 
  • Enriching data with context based on natural language instructions
Diese Funktion ermöglicht es Nutzern, den Agenten per Sprachbefehl anzuweisen, Beziehungen zwischen Attributen anhand definierter Kriterien zu überprüfen. So kann er beispielsweise typische Probleme erkennen, etwa wenn ein Attribut nicht im erforderlichen Format vorliegt.
 
  • Erweiterte Bildverarbeitung über natürliche Sprache
Nutzer können den Agenten anweisen, Inhalte zu ergänzen oder zu bearbeiten, wie man sie typischerweise in Digital‑Asset‑Management‑Systemen findet – und das alles über einfache Sprachbefehlung.
 
  • Auswahl mehrerer Datensätze über natürliche Sprache
Diese Funktion vereinfacht viele häufige Arbeitsschritte erheblich. Bei Preisänderungen, der Definition von Produktsegmenten für Veröffentlichungen oder ähnlichen Aufgaben exportieren Nutzer heute oft Produktgruppen in ein Excel, um dort Berechnungen durchzuführen oder Kriterien festzulegen. Dieser Prozess wird künftig durch eine dynamische Datenansicht ersetzt, die sich direkt per natürlicher Sprache filtern und anpassen lässt.

+ Bonus‑Tipps 
Wenn das Thema KI im Produktinformationsmanagement für Sie relevant ist, könnten Ihnen auch einige unserer früheren Blogartikel gefallen. Die Links finden Sie hier:
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Tags KI | PIM

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